Diese ganz eigene Spaßkultur zieht die Menschen schon lange Zeit in Ihren Bann, und das natürlich nicht ohne Grund. Ein Auftritt in der Disco hat mit vielen Aspekten zu tun: Gekonnte Bewegung und gelungene Selbstdarstellung, fast verehrte Orte und neue technische Entwicklungen, passende Mode und gelungenes Styling.

Kann man Discotänze lernen? Ja und nein, mit Sicherheit ein Thema für eine eigene Seite.

Die Discomania brachte schon früh berühmte Discos hervor, die wie die Top Discos heute die Menschen ganz besonders anziehen.

Wenn die Faszination der Disco-Bewegung auch niemals zum Stillstand kam: Es gibt einige Unterschiede zwischen Disco damals und heute.

Heute hat die Freiheit im Umgang mit Disco Dance und Pop ihren Höhepunkt erreicht, diese neue Freiheit kennzeichnet auch die Discomode, der auf jeden Fall eine eigene Seite gewidmet werden muss.

Discotänze lernen

Kann man Discotänze lernen? Ja, man kann, wie das geht, lehrt der Blick auf unvergessliche Auftritte des Disco Dance.

Legendärer Disco Dance

Zu den legendären Discotänzen gehören die Scenen aus “Saturday Night Fever” 1977 ebenso wie die Dance Scenes aus dem Film Grease 1978, mit diesen beiden Filmen begann der Kult um den ausdrucksstarken Disco Dance.

Während der Night Fever Dance eher standardisierte Bewegung vermittelt, die sich dann in einem Formationstanz eint, zeigt John Travolta beim Soloauftritt schon sehr gut, worauf es auch heute noch ankommt: Beweglichkeit und Fantasie, Gefühl für die Music, Ausstrahlung und jede Menge Selbstbewusstsein. Flashdance bringt dann 1983 volle Akrobatik ins Spiel, gepaart mit liebenswerter Ungezwungenheit. Und wie gut Elemente der klassischen Tänze zum freien Ausdruckstanz passen, zeigt 1987 eindrucksvoll der Film Dirty Dancing mit dem Final Dance zum Hit “Time of my Life”.

Damit wurden nur die berühmtesten der vielen Filme rund ums Disco Dancing erwähnt, die bis heute in die Beine gehen, auch wenn es in jüngerer Zeit nur Wiederholungen waren wie Dirty Dancing 2 oder das Remake von Fame.

Was ist das Geheimnis?

Disco Dance ist pure Lust an der Bewegung, sicher, aber Paarungssuche ist unbestreitbar als Motiv mit dabei.

Viele Alleinstehende gehen am Wochenende vor allem deshalb in die Diskothek, um andere Singles zu treffen und kennenzulernen. Natürlich soll auch Spaß dabei sein, oft genug bleibt der aber auf der Strecke, weil der Tanzstil sehr zu wünschen übrig lässt.

Wer in der Disco dem anderen Geschlecht imponieren will, sollte sich schon ein wenig mit dem eigenen Tanzstil beschäftigen.

Kann man Disco Dance in der Tanzschule lernen?
In den Tanzschulen kann man den Disco-Fox lernen, der schon etwas mit Disco Dancing zu tun hat, er wurde nämlich von Disco Dancern erfunden.
Wer aber mit tanzschülerhaftem Discofox beeindrucken will, wird wohl furchtbar auf die Nase fallen. Nicht weit entfernt vom Disco-Feeling sind auch eine ganze Reihe Modetänze: Lambada und Macarena wurden viel in Discos getanzt, ebenso Boogie Woogie und Merengue, Bachata und Blues, Rock and Roll und alle Varianten des Salsa oder Mambo. In der richtigen Disco ist auch ein Tango Argentino nicht fehl am Platz, vor allem wenn er gekonnt und mit Leidenschaft auf die Tanzfläche gebracht wird.

Ein guter Disco Dancer hat vielleicht all diese Tänze gelernt, das ist auf jeden Fall nicht falsch, um ein Gefühl für Bewegung und Rhythmus zu bekommen. Er wird aber diese Tänze nie nach Schema F abrollen, sondern sich nach der Situation des Abends richten und auf jeden Fall eigene Elemente einbauen. Wem die Fantasie dazu fehlt:
Einige Tanzschulen bieten Kurse in Video-Clip-Dancing an, in denen kann man sehen und üben, wie die Könner es machen.

Der gute Disco Dancer hat aber vor allem etwas gelernt: Er hat ein Gespür für den eigenen Körper und die eigenen Bewegungen und für die richtige Performance am gegebenen Ort. Das kann jeder erreichen, das gute Körpergefühl kommt mit der Übung, das Gespür für Auftritt und Performance mit einer Menge Beobachtung.