Die ersten Discos entstanden in Paris, London zog nach mit dem “Club Eleven”, um 1959 eröffneten die ersten deutschen Discos, bekannte Discos in Deutschland waren bzw. sind auch das Dschungel (1978 – 1993) und das Metropol (ab 1978, heute Goya) in Berlin und das P1 in München.

In den USA begann es in New York, 1960 eröffnete “Le Club”, 1965 wurde das “Arthur” mit dem ersten DJ berühmt, parallel begann die Entwicklung der Disco als Musikstil und Kunstform, ausgehend von Underground-Clubs wie dem Salvation (1969, später Sanctuary). In den 1970ern war die Disco-Szene auf dem Höhepunkt, das “Studio 54” und das “Xenon” wurden zu den In-Plätzen der Disco-Ära. Andere bekannte Namen: “Disco Fever”, coolster Club der Stadt und Kulisse des Hip-Hop-Films Krush Groove (über die Fat Boys), “Odyssee 2001″, Kulisse des ersten großen Disco-Films Saturday Night Fever.

Die Top Discos heute

Heute sind die Top Discos weit über die Welt verstreut, überall wo die In-People zu finden sind.

Jeder Fan der Dance Music hat schon vom Space auf Ibiza gehört, für viele der beste Nightclub der ganzen Welt. Elektrische Atmosphäre, der beste Club Sound und Top DJs bringen bis zu 20.000 Dancer ins Space. Fast bekannter als das Space ist das Pacha, weniger extravagant, aber dafür das ganze Jahr geöffnet, zieht es die Partypeople mit DJ-Ikonen wie Pete Tong an. Andere heiße Clubs auf der Partyinsel Ibiza sind das Privilege und das Amnesia.

Schon einige Jahre ist das Fabric in London bekannt für seine sagenhafte Partyatmosphäre. Dafür sorgen nicht nur das Spitzen-Soundsystem und die erstklassigen DJs, sondern auch absolute Sauberkeit und ein für Nightclubs ungewöhnlich freundliches Personal.

Die Szene-People in Miami mögen die Pawn Shop Lounge, einen exzellenten Dance Club, der schon viele Top DJs gelockt hat. Mit der bizarren VIP-Area aus dem Rumpf einer ausgemusterten Boeing 727, einer sehr speziellen DJ-Kanzel und ganz besonderen Chill-Out-Zones verzaubert die Lounge ihre Gäste, die auch wegen der echten Bewunderung für gute Dance Music schon als neues Space geehrt wurde.

Die Panorama Bar in Berlin sitzt in einem umgenutzten Umspannwerk, gleich daneben ist der Berghain Club. Beide sind für eine ausschweifende Clubnacht auf Weltniveau gut, hier fanden einige der schärfsten Music Sessions der Clubwelt statt.

In der Weltmetropole Tokyo ist das Womb der Knaller, in dem unheimliche Lichteffekte für eine intensive Atmosphäre sorgen. Zu den fantastischen Clubs Asiens gehört auch das Zouk in Singapore, wo jeder Besucher die hier gefeierten Top DJs an der Autogrammwand ablesen kann.

Wieder voll da ist das Ministry Of Sound in London, nach drohender Kommerzialisierung sorgt jetzt ein erstaunliches neues Soundsystem für alten Partyspaß. Auch das Stereo in Montreal ist aufgrund seines spektakulären Soundsystems in die Topliste gerutscht, hier wird einzigartige Atmosphäre erzeugt.

Die Liste verändert sich ständig, auch genannt werden sollten das Cable in London, der Club BBoss in Hong Kong, das Cocoon in Frankfurt am Main, die Crobar in Chicago, der Gatecrasher in Sheffield, das Sankeys in Manchester, das Scorpion in Ios, Greece, die Skybar in Beirut, The Guvernment in Toronto und der Warung Beach Club, Itajai, Brasilien.

Die Szene ist nicht mehr an feste Locations gebunden, das wohl außergewöhnlichste Outdoor-Rave findet zurzeit in der Ukraine statt und nennt sich Republic of Kazantip.